Schutz für den Drosselklappenkörper – Ural EFI (2014-2018) – Ein kleines Upgrade aus der Werkstatt
Ein simpler Zusatzschutz für die Drosselklappenkörper der EFI-Modelle 2014-2018. Kein Muss, keine Revolution – aber ein durchdachtes Add-on für alle, die ihrer Ural ein bisschen mehr Schutz an einer exponierten Stelle gönnen möchten.
Wo der Schutz sitzt und was er tut
Die Drosselklappenkörper der EFI-Modelle sitzen bauartbedingt seitlich am Motor, im Bereich zwischen Zylinder und Ansaugkrümmer. Das Gehäuse selbst ist Kunststoff. Beim Aufsteigen, beim Fußabsetzen oder beim Arbeiten am Motor kann der Stiefel dort schon mal in die Nähe kommen. Ein direkter, harter Kontakt ist zwar selten – aber wenn er passiert, trifft es ein Bauteil, das keine großen Reserven für Stöße mitbringt.
Unser Schutz ist eine Schale, die vor dem Drosselklappenkörper montiert wird. Sie fängt eventuelle Berührungen ab, bevor sie das darunterliegende Kunststoffgehäuse erreichen. Nicht mehr, nicht weniger – ein sinnvoller Zusatz, keine Pflichtausrüstung. Wer sich das Teil an die Ural bauen möchte, findet es bei uns im Shop.
Material und Fertigung
Für die Schale nutzen wir glasfaserverstärktes TPU. Die Materialwahl ist bewusst: TPU ist elastisch genug, um bei einem Stoß nachzugeben statt zu splittern, die Glasfaserverstärkung sorgt für ausreichend Steifigkeit, damit das Teil seine Form behält und nicht durchhängt. Ein starres Hartplastik hätten wir uns sparen können – das würde beim ersten unglücklichen Kontakt eher zerbrechen als schützen.
⚙ Technische Daten auf einen Blick
Passend für
Ural EFI, Bj. 2014 – 2018
Material
Glasfaserverstärktes TPU
Fertigung
FDM 3D-Druck, Eigenfertigung
Lieferumfang
2 Schalen + Befestigungsschrauben
Montage
1 Schraube pro Seite
Hersteller
Moto-Moscow Eigenentwicklung
Gefertigt werden die Schalen im FDM-3D-Druckverfahren bei uns im Haus. Wir haben das Teil in CAD designed und drucken die Teile selbst, in kleinen Chargen und nach Bedarf.
Montage
Die Montage ist unkompliziert – Schraubendreher reicht. Ablauf pro Seite:
1
Schutzschale an der vorgesehenen Position am Drosselklappenkörper ansetzen. Die Form ist eindeutig und lässt sich nur in einer Richtung sinnvoll aufsetzen.
2
Beigelegte Schraube durch die Bohrung der Schale führen und festziehen.
3
Sitz kurz prüfen – die Schale sollte fest anliegen und sich nicht verdrehen.
Beide Seiten sind in wenigen Minuten fertig. Ohne Bohren, ohne Anpassarbeit.
Optik
Optisch fällt der Schutz nicht groß auf. Die Schalen sind mattschwarz, mit eingeprägtem Moto-Moscow-Schriftzug, und ordnen sich in den technischen Look der Ural ein. Kein Hochglanz, kein Carbon-Optik-Sticker – eher eine dezente Ergänzung und eine Möglichkeit der Individualisierung.
Für wen ist das gedacht?
Der Schutz ist ein Add-on. Für Fahrer, die ihre Ural EFI regelmäßig bewegen und die Idee eines zusätzlichen Schutzes an einer exponierten Stelle sinnvoll finden, ist es eine kleine, überschaubare Ergänzung. Wer es nicht braucht, kommt auch ohne aus – die wenigsten Ural EFI werden im Alltag reihenweise durch Fußkontakt beschädigt. Wir haben es entwickelt, weil wir selbst gerne so ein Teil an unseren Maschinen hätten, und stellen es nun denjenigen zur Verfügung, die es genauso sehen.
Interesse?
Der Drosselklappenschutz ist bei uns im Shop verfügbar. Komplett-Set für links und rechts, inklusive der passenden Schrauben.
Ural geht neue Wege: Die Ural Neo 500 und warum Moto-Moscow bei den Klassikern bleibt | Moto-Moscow.deNews & Standpunkt
Ural geht neue Wege: Die Ural Neo 500 und warum Moto-Moscow bei den Klassikern bleibt
Paralleltwin statt Boxer. Kette statt Kardan. Made in China statt Made in Russia. Mit der Ural Neo 500 bricht der Hersteller mit fast allem, was Ural über Jahrzehnte ausgemacht hat. Wir ordnen den Wandel ein – und sagen dir, warum wir bewusst bei den klassischen Modellen bleiben.
Moto-Moscow Redaktion/KI-unterstütztLesezeit ca. 9 Min.Themen: Ural, Neo 500, Gespanne
Neues Logo, neue Marke, neue Strategie: Mit der Ural Neo 500 startet ein eigenes Sub-Brand unter dem Dach von IMZ-Ural. Quelle: uralneo.com
Wenn du dich für russische Gespanne interessierst, hat dich die Nachricht im Sommer wahrscheinlich genauso erwischt wie uns: Ural zieht den Stecker bei den klassischen Modellen. Die Gear-Up-Familie mit dem luftgekühlten Boxer und dem berühmten zuschaltbaren Beiwagenantrieb wird nicht mehr gefertigt. An ihre Stelle tritt ein komplett neues Motorrad mit dem Namen Ural Neo 500. Und das hat mit den Gespannen, die wir bei Moto-Moscow seit über 30 Jahren betreuen, technisch fast nichts mehr zu tun.
Wir nehmen uns deshalb in diesem Artikel die Zeit, dir die Neuigkeit sauber einzuordnen: Was ist die Neo? Was steckt unter der Haube? Wo wird sie gebaut? Und vor allem: Warum vertreiben wir dieses Modell nicht – und sind trotzdem keineswegs sauer auf Ural?
Was ist passiert? Eine kurze Chronologie
Die Marke Ural hat eine bewegte Geschichte – und die letzten Jahre waren eine einzige Achterbahnfahrt. Der Reihe nach:
2022: Mit dem Krieg in der Ukraine treffen Ural die westlichen Sanktionen mit voller Wucht. Komponenten westlicher Zulieferer können nicht mehr nach Russland importiert werden.
2023: Ural verlegt Teile der Produktion ins kasachische Petropawl, um weiter in EU und USA liefern zu können. Das Werk in Irbit produziert in kleinen Stückzahlen weiter.
2024 / 2025: US-Zölle auf Produkte aus Kasachstan drücken die Marge weiter. Die Produktion läuft nie wirklich rund.
Ende 2025: Ural-Eigner Ilya Khait zieht die Reißleine. Die Fertigung der klassischen Modelle wird gestoppt.
Q2 2026: Marktstart der Ural Neo 500 in Nordamerika – gefertigt in China beim Hersteller Yingang.
Die Alternative wäre gewesen, Ural komplett zu verlieren. Wir sehen den Namen lieber weiterleben, als ihn auf einem Grabstein zu lesen.
– Ilya Khait, CEO IMZ-Ural, in seinem offenen Brief an die Kundschaft
So unromantisch das klingt – das ist die Realität. Die alten Boxer-Modelle ließen sich nach Aussage des Unternehmens schlicht nicht mehr profitabel bauen. Bei Endpreisen jenseits der 26.000 Euro für ein Gear-Up-Gespann mit Allrad war auch der Markt nicht mehr beliebig groß. Die Neo soll deutlich günstiger werden, neue Käuferschichten erschließen und überhaupt erstmal das Überleben der Marke sichern.
Die Ural Neo 500 – was ist neu?
Beginnen wir mit dem, was sofort auffällt: Die Neo ist kein umgeschminktes Gear Up. Sie ist ein komplett anderes Motorrad. Basis ist die Yingang SUV500ii, ein Gespann aus China, das Ural unter eigenem Engineering- und Quality-Control-Input überarbeitet hat. Lead-Engineer Vasilii Khozerov bringt es nach den finalen Tests selbst auf den Punkt: Bisher sei er immer eine Yingang gefahren – jetzt sei das eine Ural.
Vom Boxer zum Paralleltwin
Der größte technische Bruch: Der charakteristische, luftgekühlte 750er-Boxer mit Kardanantrieb und zuschaltbarem Beiwagenrad ist Geschichte. An seiner Stelle arbeitet ein flüssigkeitsgekühlter 446-cm³-Paralleltwin aus dem Hause Zongshen. Wer sich mit Motorradtechnik beschäftigt, der wird hellhörig: Dieser Motor ist faktisch ein enger Verwandter des berühmten Honda-CB500-Twins, der inzwischen wohl meistkopierten Motorradmaschine überhaupt. Solide, durchgereift, weltweit erprobt.
Auf dem Papier liefert der Twin 33,5 PS bei 7.500 Umdrehungen und gut 36 Nm Drehmoment. Geschaltet wird über ein Fünfganggetriebe – plus dem für Gespannfahrer obligatorischen Rückwärtsgang. Die Kraftübertragung läuft über eine 520er-O-Ring-Kette. Ein angetriebenes Beiwagenrad gibt es nicht mehr. Wer in den vergangenen Jahren über schneeglatte Pisten geheizt ist und das 2WD geliebt hat, wird hier zum ersten Mal richtig schlucken müssen.
Made in China – Yingang als Partner
Die Neo wird komplett in Chongqing gefertigt, der wahrscheinlich wichtigsten Motorradstadt der Welt. Dort sitzen auch Loncin, Zongshen, Lifan und Shineray. Yingang baut Roller und Motorräder von 150 bis 500 Kubik – inklusive der SUV500ii, die als Plattform dient. Ural betont, dass man fast jeden chinesischen Gespann-Hersteller geprüft habe, bevor die Entscheidung auf Yingang gefallen sei. Argumente waren laut Ural die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, die Qualität der Plattform und westliche Zertifizierungsfähigkeit.
Es ist also kein Klemmschild-Ural – aber eben auch keine Maschine mehr, die an der russischen Werkbank in Irbit entsteht. Wer ehrlich ist, muss diesen Teil der Geschichte aushalten: Eine 80-jährige Tradition wird hier sehr bewusst verlassen.
Optik und Design
Der Spagat im Look ist beachtlich. Das eigentliche Motorrad sieht aus wie eine moderne, schlanke Mittelklasse-Enduro – nicht weit weg von einer Benelli TRK 502 oder QJMotor SRT. LED-Beleuchtung rundum, ein 7-Zoll-TFT-Display im Hochformat, viele Schalter am rechten Lenkerelement, optional sogar eine integrierte 1080p-Dashcam – alles das, was du von einem aktuellen China-Bike erwartest.
Das Boot dagegen ist klar Ural: klassische Optik, robust, mit massivem Rahmen, Gepäckbrücken und gebremstem Beiwagenrad. Es sieht ein bisschen aus wie aus zwei verschiedenen Jahrzehnten zusammengesteckt – und genau das ist es ja auch. Auch klassisch geblieben: die geschobene Kurzschwinge vorn (Leading-Link-Gabel), die mechanische Feststellbremse am Lenker und die Schaltwippe.
Modernes Motorrad, klassisches Boot: So sieht der Spagat in Blech aus. Quelle: uralneo.com
Die technischen Daten im Überblick
Wir haben dir die Eckdaten der finalen Spezifikation einmal sauber sortiert. Quelle ist die offizielle Specs-Seite auf uralneo.com – Stand der Detail-Freigabe Anfang 2026:
Motor & Getriebe
Bauart
4-Takt-Paralleltwin, SOHC, 2 Ventile pro Zylinder
Hubraum
446 cm³
Bohrung × Hub
65,5 × 66,2 mm
Verdichtung
10,5 : 1
Leistung
33,5 PS bei 7.500 U/min
Max. Drehmoment
26,8 ft-lbs (~36 Nm) bei 6.000 U/min
Gemischaufbereitung
Einspritzung (Throttle Body)
Kupplung
Mehrscheiben-Ölbadkupplung
Getriebe
5 Vorwärtsgänge + 1 Rückwärtsgang
Endantrieb
520er-O-Ring-Kette
Fahrwerk
Vorderradführung
Geschobene Kurzschwinge (Leading Link), zwei Stoßdämpfer mit verstellbarer Federvorspannung
Heckschwinge
Zweiarm-Stahlschwinge, zwei Stoßdämpfer
Boot-Aufhängung
Einseitige Schwinge, zwei Stoßdämpfer
Räder
17 Zoll Alufelgen, 2,15 × 17
Reifen
Kenda K761, 120/80-17
Bremse vorne
3-Kolben-Festsattel, 276 mm Schwimmscheibe
Bremse hinten
2-Kolben-Festsattel, 260 mm + mechanische Feststellbremse
Bremse Boot
1-Kolben-Festsattel, 220 mm Schwimmscheibe
Maße & Gewicht
Gesamtlänge
~ 2.090 mm (82,3 Zoll)
Gesamtbreite
~ 1.630 mm (64,2 Zoll)
Sitzhöhe
~ 803 mm (31,6 Zoll)
Bodenfreiheit
~ 175 mm (6,9 Zoll)
Trockengewicht
~ 286 kg (630 lbs)
Fahrbereit
~ 313 kg (690 lbs)
Zul. Gesamtgewicht
~ 522 kg (1.150 lbs)
Tankinhalt
~ 17 Liter (4,5 gallons)
Reichweite
~ 240–320 km
Empf. Reisegeschwindigkeit
~ 110 km/h (60 mph mit Beifahrer)
Elektrik & Beleuchtung
Bordnetz
15,7 A bei 14 V, 220 W
Batterie
YTX9-BS (12 V, 9 Ah)
Beleuchtung
Komplett LED, Zusatzscheinwerfer
Display
7-Zoll-TFT im Hochformat, Bordcomputer & Konnektivität
💡Was heißt das in der Praxis?
Die Neo ist mit gut 313 kg fahrbereit deutlich leichter als ein klassisches Gear Up (gut 350 kg). Sie hat mehr Leistung pro Kilo und ist mit Kettenantrieb wartungsfreundlicher in der Werkstatt – aber eben ohne das markentypische Schubrohr und ohne 2WD. Es ist ein anderes Konzept, kein evolutionärer Schritt.
Klassiker vs. Neo – die wichtigsten Unterschiede
Die Klassiker (Gear Up & Co.)
749-cm³-Boxer, luftgekühlt
~ 41 PS, mächtig charakterstark
Kardanantrieb
2WD – Beiwagenrad zuschaltbar
Telegabel oder geschobene Schwinge
Optik wie aus dem Geschichtsbuch
Made in Russia / Kasachstan
Preis ab ca. 26.000 €
Die Neo 500
446-cm³-Paralleltwin, wassergekühlt
33,5 PS, sehr handlich
Kettenantrieb
Kein Beiwagenantrieb
Geschobene Kurzschwinge, modernes Setup
Moderne Enduro-Optik
Made in China (Yingang/Zongshen)
Zielpreis unter 15.000 USD (~ 13.000 €)
Du siehst: Das ist nicht einfach „Ural 2.0“. Das ist ein anderer Motorradtyp, der zufällig denselben Namen trägt. Und genau so vermarktet Ural die Neo auch – als Sub-Brand, als Brücke in eine neue Zielgruppe, nicht als Nachfolger der 2WD-Modelle. Ural selbst sagt: Wenn die alten Modelle weiter im Programm wären, würde die Neo sie ergänzen, nicht ersetzen.
Was die Fachpresse sagt
Wir haben uns durch die einschlägigen Tests und Foren-Diskussionen gewühlt – die Stimmungslage ist gespalten, und das ist absolut nachvollziehbar.
Bei Motorrad Online bringt Jens Kratschmar es auf den Punkt: Die Neo macht es einfacher, ein Ural-Gespann zu erklären – sie räumt mit der alten Legende vom „Boxer-Klon der BMW R71“ auf. Gleichzeitig steht sie im direkten Wettbewerb mit Maschinen wie der Mash B-Side 500, die für 12.500 Euro deutlich mehr Leistung anbietet.
Speedweek ordnet die Sache nüchtern als logische Konsequenz ein: Ohne den Schritt nach China wäre Ural als Hersteller wahrscheinlich am Ende. RevZilla-Autorin Lemmy spricht in „Fresh start or final straw?“ offen davon, dass Ural um sein Überleben kämpft – und dass die Neo eine riskante Wette ist. Wer den alten Look liebte, wird kaum auf die neue Optik wechseln; gleichzeitig muss Ural eine komplett neue Käuferschicht gewinnen.
In den Foren – etwa bei den Soviet Steeds, in der Sidecar-Community auf Facebook und auf den großen ADV-Boards – ist die Reaktion dementsprechend gemischt. Wer die Neo gefahren ist, lobt durch die Bank das handliche Fahrverhalten und die zugängliche Bedienung. Andere langjährige Ural-Fahrer schreiben offen, dass sie die Marke seit Jahren stützen, diesen Schritt aber nicht mitgehen werden.
Eine Ära geht zu Ende
Eine Sache wollen wir nicht übergehen, weil wir wissen, dass es vielen von euch genauso geht wie uns: Das Ende der klassischen Modelle ist ein echter Verlust. Der zuschaltbare Allrad, der charakteristische Boxerklang, der Kardan, das Gefühl, etwas zu fahren, das es seit den frühen 1940er-Jahren in seinen Grundzügen so gibt – das war nicht nostalgisches Beiwerk, das war der Kern.
Wir sind ehrlich: Wir sind ein bisschen wehmütig. 30 Jahre Erfahrung, unzählige Reparaturen, Wartungen, Reisen, Gespann-Treffen, kuriose Werkstattgeschichten – das alles ist mit dieser Maschine verbunden. Wer eine 750er-Boxer-Ural einmal mit zwei Treibrädern durch tiefen Schnee gepflügt hat, der vergisst dieses Fahrgefühl nicht. Und genau dieses Fahrgefühl bekommst du auf einer wassergekühlten Mittelklasse-Enduro mit Kettenantrieb wahrscheinlich nicht.
Unsere Entscheidung
Statement Moto-Moscow
Wir nehmen die Ural Neo 500 nicht ins Programm
Damit es klar ist: Das ist keine Kritik an Ural. Wir verstehen die wirtschaftliche Logik. Wir verstehen, dass dieser Schritt notwendig war, um die Marke überhaupt am Leben zu halten. Wir wünschen Ural und allen Beteiligten ehrlich, dass die Neo ein Erfolg wird und neue Fahrerinnen und Fahrer in die Gespann-Welt holt.
Aber: Unser Know-how, unsere Werkstattkompetenz, unsere Ersatzteilversorgung und unser Herzblut liegen seit über 25 Jahren bei den klassischen Boxer-Modellen. Wir kennen jede Schraube, jede Macke, jede Generation Vergaser und EFI. Wir betreuen die Maschinen unserer Kundinnen und Kunden teilweise seit Jahrzehnten. Genau das ist unsere Kernkompetenz – und genau dort wollen wir auch in Zukunft die Beste Anlaufstelle sein.
Die Neo 500 ist ein anderes Motorrad. Sie braucht eine andere Werkstattstruktur, ein anderes Ersatzteilnetz, anderes Spezialwissen. Diesen Weg gehen wir nicht mit. Stattdessen konzentrieren wir uns voll auf das, was wir richtig gut können.
Was das für dich bedeutet
Konkret heißt das:
Service & Reparatur: Für alle bisherigen Boxer-Modelle bleiben wir dein Ansprechpartner – Originalteile, Verschleißteile und Spezialwerkzeug haben wir selbstverständlich vorrätig oder beschaffen wir.
Gebrauchte Klassiker: Wir vermitteln und verkaufen weiterhin gepflegte Ural-Gespanne. Gerade jetzt, wo keine Neuen mehr aus dem Werk kommen, wird der Markt für gut gepflegte Maschinen interessanter.
Ersatzteilversorgung: Ural hat angekündigt, die Versorgung der Legacy-Modelle weiterzuführen – auch über den europäischen Partner Congenia GmbH. Wir bleiben hier am Ball.
Technikberatung: Du überlegst, eine Boxer-Ural anzuschaffen? Sprich uns an. Wir sagen dir ehrlich, worauf du achten solltest – und welche Modelle/Baujahre wir für besonders empfehlenswert halten.
Neo-Interesse: Wenn du dich für die Neo 500 interessierst, verweisen wir dich gern auf das offizielle Netz von Ural Neo.
Ein Blick nach vorn
Wir beobachten den Wandel mit echter Neugier. Der Schritt nach China ist riskant, ja – aber er ist auch mutig. Ural versucht, eine schrumpfende Nische zu öffnen und neuen Fahrerinnen und Fahrern den Einstieg ins Gespann-Fahren zu erleichtern. Das ist ein legitimes Ziel, und gemessen an den ersten Test-Eindrücken hat man die Hausaufgaben nicht schlecht gemacht. Lead-Engineer Khozerov sagt nach den finalen Tests, dass sich die Neo am Ende „wie eine Ural“ anfühlt – und nicht mehr nur wie eine umetikettierte Yingang. Das ist ein gutes Zeichen.
Wir sind außerdem gespannt, was bei Ural als Nächstes kommt. Khait selbst hat angedeutet, dass China nicht zwingend der finale Standort sein muss, sondern „die richtige Wahl für heute“. Vielleicht sehen wir in fünf Jahren elektrifizierte Gespanne. Vielleicht sehen wir eine zweite, andere Plattform. Vielleicht kehrt die Marke in irgendeiner Form zu einem Boxer-Konzept zurück. Wir wissen es nicht – und genau das ist das Spannende.
Marktstart USA
Q2 2026
Zielpreis
unter 15.000 USD
EU-Export
noch offen
Unser Fazit
Die Ural Neo 500 ist ein interessantes, modernes Motorrad mit Beiwagen – aber sie ist eben keine Ural im Sinn dessen, wofür wir bei Moto-Moscow stehen. Wir gönnen der Marke jeden Erfolg mit dem neuen Konzept und drücken die Daumen, dass es aufgeht. Gleichzeitig bleiben wir mit Überzeugung das, was wir sind: Spezialisten für die klassischen Boxer-Gespanne aus Russland. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung, mit Leidenschaft fürs Original – und mit der Gewissheit, dass diese Maschinen auch die nächsten Jahre mit der richtigen Pflege treue Begleiter bleiben.
Eine Ära geht zu Ende. Aber unsere Werkstatt bleibt offen. Und der Boxer brummt weiter.
Quellen & weiterführende Links
Motorrad Online: „Abschied vom Boxer? Ural übernimmt Gespann-Technik aus China“ (motorradonline.de)
Die Jungs und Mädels haben sich als (Überlebens)Kunstprojekt vorgenommen, auf dem Landweg nach New York zu reisen.
Das ganze wurde dann auch kurzerhand in die Tat umgesetzt.
Man nehme:
-5 furchtlose Abenteurer (Anne, Efy, Elisabeth, Johannes und Kaupo)
-4 uralte, rostige Ural Motorräder mit Beiwagen
-Keinerlei Ahnung wie man so ein Fahrzeug repariert
Man erhält ein unheimlich interessantes Abenteuer, fantastische Bilder und die Erkenntnis, dass die meisten Probleme gar nicht so schlimm und irgendwie auch immer lösbar sind.
Im Anschluss an ihre Reise haben die Weltenbummler ein Buch heraus gebracht und halten regelmäßig Vorträge über Ihre gesammelten Erfahrungen.
Und nun folgt ein Kinofilm. Die Premiere ist im September und gezeigt wird der Film in diversen Kinos in ganz Deutschland.
Die Kinos in denen der Film gezeigt wird, findet ihr auf der Website.
Auch wenn wir den eigentlichen Film noch nicht gesehen haben, sprechen wir vorab schon mal eine dicke Empfehlung aus.
Nach den Vorträgen und dem Buch, kann der Film eigentlich nur großartig werden.
972 Breakdowns – auf dem Landweg nach New York, demnächst im Kino
Komm schnapp sie dir!
Optisch erinnert das neue Ural Sondermodell Limited Edition 2019 ein wenig an einen Pokeball.
Mit dem simplen Namen Ural Adventure (oder etwas komplizierter: приключение) passt der Name aber auch wirklich bestens in die abenteuerliche Welt der Pokemon.
Für alle die ein paar Jährchen zu alt für Comicserien sind, oder die nichts damit anfangen können, erinnert die neue Ural Adventure vielleicht eher an die Flagge des abenteuerlichen Mütterchen Russland.
Mit den endlosen Weiten der Steppe, den sich schier unendlich hinziehenden Flüssen und dem 2.400 km langen Uralgebierge, dem wir unser dreirädriges Hobby zu verdanken haben (zumindest den Namen).
Die Ural Adventure kommt im sportlichen weiß/blau/rot daher und ist auch insgesamt eher sportlich ausgelegt.
Mehr als die bereits bekannten 750 ccm und 40 PS sind zwar nicht drin aber dafür wird an anderer Stelle eine ordentliche Schippe drauf gelegt.
So könnt ihr euch auf 5 High-Performance Federbeine freuen mit Druck- und Zugstufeneinstellung.
LED Scheinwerfer für die richtige Ausleuchtung bei euren nächtlichen Streifzügen.
Und eine italienische, extra-leichte 2 in 1 Sportauspuff-Anlage.
Dazu gibt es noch das Lone Rider Zelt, dessen Vorzelt man auch als Garage für die eigene Ural nutzen kann (Wow, the Future is now).
Ebenfalls dabei ist eine Ladung Brennholz, damit ihr im sibirischen Eis nicht erfriert.
Ein kleines Problem mit der neuen Sondermodell 2019 Ural Adventure gibt es allerdings doch.
Es stehen leider lediglich 20 Stück zur Verfügung.
Ihr solltet euch also möglichst schnell entscheiden.
Ruft einfach an oder schreibt uns eine Mail wenn ihr weitere Informationen benötigt.
Wir freuen uns auf euch.
Euer Team von Moto Moscow.
Und hier noch die offizielle Pressemitteilung vom Ural Generalimporteur, dem wir das Schätzchen zu verdanken haben.
Wenn ich an Elektromobilität denke, kommt mir als erstes Tesla in den Kopf. Direkt danach frage ich mich warum das ganze Thema nicht sehr viel weiter fortgeschritten ist.
Die deutschen Automobilbauer bekleckern sich nicht gerade mit Ruhm und ziehen sich gerade erst die Kinderschühchen an.
Da überrascht es umso mehr was unsere russischen Freunde von Ural vor kurzem angekündigt haben, eine Ural mit Elektromotor. Nachdem ich das gelesen habe musste ich kurz auf den Kalender schauen ob nicht vielleicht der 1. April ist und es sich um einen zugegebenermaßen recht guten Scherz handelt.
Ural setzt jetzt also auf saubere Motoren. Als Vorreiter der Branche hat Ural einen Prototypen eines Elektromotorrads mit Seitenwagen entwickelt.
Als Grundlage dient dabei das Chassis einer klassischen Ural ct. Der Elektromotor (Motor, Batterie, Controller usw.) kommt aus dem Hause „Zero Motorcycles“, dem Branchenführer wenn es um E-Mobilität von Motorrädern geht. Das Design und der Bau des ersten Prototypes, weil der E-Motor eben nicht von Haus aus in eine Ural ct passt, wurde von der kalifornischen Firma ICG entwickelt und umgesetzt.
Man erkennt natürlich direkt die Verwandtschaft zur Ural, der riesige Elektromotor gibt dem Gefährt aber einen seltsam futuristischen Look.
Die Kombination aus dem klassischen Ural Grundkonzept mit dem Modernen Aussehen des Elektromotors gibt dem Gespann eine ganz eigene und interessante Optik.
Ob man das dann mag muss jeder für sich entscheiden.
Die Ural mit Ihrem Seitenwagen eignet sich natürlich recht gut für einen Elektromotor, da einem eine Menge Platz für den Akku zur Verfügung steht. Die Idee lag also nahe. Das sowas aber wirklich mal gemacht wird wäre mir nie in den Sinn gekommen.
Die Kupplung und die Gangschaltung fallen wie man es von Elektrofahrzeugen kennt weg. Stattdessen gilt es bei der E-Ural nur noch am Gashahn zu drehen und mit seinen 60 PS für Ural Verhältnisse überraschend fix zu beschleunigen.
Getestet wurde die Ural bereits intensiv, unter erschwerten Konditionen wie Regen oder Schnee, an heißen und an kalten Tagen, auf dem Highway und im Stadtverkehr.
Das Ziel der Firma ist im Moment allerdings nicht kurzfristig ein Serienmotorrad zu produzieren, sondern erstmal nur das ausloten der Möglichkeiten.
Sollte sich Ural dazu entscheiden ein Endkundenmodell auf den Markt zu bringen wird es wahrscheinlich nochmal ca. 24 Monate dauern bis wir das Gespann auf öffentlichen Straßen zu sehen kriegen.
Zu den Offroadqualitäten der Elektro Ural konnte ich bisher keine Infos finden.
Was passiert also wenn der halbe E-Motor sam Akku im Brackwasser verschwindet, weil man gerade auf Abenteuerreise abseits der öffentlichen Straßen unterwegs ist?
Wie reagiert der Akku tatsächlich (auch wenn von Tests in der Kälte die Rede ist) wenn man sich durch den sibirischen Winter kämpft?
Zugegebenermaßen kommen wir nicht allzu häufig in solche Situationen, aber irgendwie macht die Möglichkeit sich in die Wildnis schlagen zu können auch einen Teil des Charmes aus den eine Ural ausmacht.
Ich bin also noch nicht vollends überzeugt, bin aber gleichzeitig gespannt was da wohl kommen mag.
Wie seht ihr das? Gibt es Interesse oder ist das nicht mehr als eine lustige Idee?
Technische Eckdaten im Überblick
Elektromotor
Motor: Z-Force® 75-7 passively air-cooled, high efficiency, radial flux, interior permanent magnet, brushless motor
Leistung (PS): 60PS (45kW) @5,300 U/M
Max Drehmoment (ft-lbs): 81 ft-lbs (110 Nm)
Batterien im Test:0 powerpack, ZF6.5 powerpack (kombinierte Höchstleistung 19,5 kWh)
Ladesystem: 1,3kW on-board charger from a standard 115V/15A breaker (ca. 13 Std. um von leer bis 95% zu laden)Performance/Economy
Im Beiwagen einer Ural reist man so bequem wie in der 1. Klasse der Transsibirischen Eisenbahn.
Wirklich! Das stimmt. Immer wieder wird erzählt wie auf langen Ural Fahrten mit dem Uralgespann Beifahrer/innen einfach einschlummern im Beiwagen. Bei guter Beschaffenheit der Straße und gutem Willen des Ural Lenkers fördern das sonore Brummen des Boxermotors, die sanfte Be- und Entschleunigung des Ural Gespannes und das fein gefederte Fahrwerk der Ural ein entspanntes Schläfchen des Passagiers im Beiwagen.
Bildnachweis: Aladux_Lizenz_CC-BY-SA-3.0
Mit unserem Limited Edition “transsib” Modell 2018 wollen wir einmal zeigen, welche Bequemlichkeit im puristischen Ural Beiwagen steckt, wenn man ein paar wenige Dinge beachtet. Als Basismodell für unsere diesjährige Ural Spezialität haben wir das Model cT gewählt. Es ist dies das preisgünstige Einstiegsmodell von Ural. 18 Zoll-Räder, bereift mit Heidenau K28, für die Vorderradführung wählen wir die Marzocchi Telegabel. Denn die Ural Telegabel spricht auf Straße feiner an als die grobe Ural Schwinggabel fürs unruhigere Geläuf.
Das transsib Gespann ist in grün gehalten so wie die Wagons der Transsibirischen Eisenbahn, freilich haben wir ein etwas kräftigeres Grün als das ausgeblichene Eisenbahnwagongrün.
Bildnachweis: Peter_Kersten_Lizenz_CC-BY-SA-4.0
Auch der gelbe Längsstreifen entlang des Beiwagenbootes darf kräftiger leuchten als das Pendant der Eisenbahnwagons.
Das Interieur des Beiwagens der Ural transsib halten wir in dezenten Brauntönen, wie halt die Innenausstattung des Abteils eines Eisenbahnwagons der Transsibirischen Eisenbahn.
Ergonomisch geformte Sitze, Innenverkleidung, Armstützen und Kopfstütze sind eine gute Basis zum Wohlfühlen im Beiwagen. Aber wir spendieren dem Beifahrer auch ein Windschild, eine Beiwagenabdeckung, welche man bei Schlechtwetter wie eine Kajak Spritzdecke mit einem Reißverschluss ganz eng um den Körper schließen kann.
Und wenn es bei langer Reise in der Nacht so richtig kalt wird, haben wir noch einen Fellsack dabei. Der spielt so richtig alle Stückerln. Unser Fellsack ist genau entlang der Innenkontur des Ural Beiwagenboots in mühevoller Handarbeit maßgefertigt, vom Spezialisten für Extrembergsteigerausrüstung aus Tirol in Österreich. Sollte in der Transsibirischen Eisenbahn bei Omsk im Winter die Heizung ausfallen, wünschen wir dem Reisenden so einen Ural Fellsack, da können die Zehen im Inneren barfuß miteinander spielen.
Wir sorgen bei der Transsib nicht nur für warme Zehen. Unser Sondermodell Transsib hat auch ein Paar beheizter Ural Handschuhe für den Beifahrer an Bord. Diese gibt es in den Größen XS bis XXL. Akkubetrieben. Wir haben also auch bei Stromausfall warme Finger während der Fahrt.
Das und vieles mehr kann der Beifahrer im Kofferraum einpacken. Zusätzlich haben wir dem Kofferraumdeckel einen Gepäckträger zum Mitführen von Übergepäck spendiert, nicht Aufpreis pflichtig.
Kleinere Sachen passen in die beiden schicken Köfferchen, links und rechts auf der Beiwagennase.
Und weil das Reisen als Passagier einer Ural in jedem Fall genauso gesellig ist, wie das Reisen in der Transsibirischen Eisenbahn, geben wir dem Ural Reisenden einen Samowar mit, damit er andere Reisende in einer Reisepause beim gemütlichen Schwätzchen zu einem Gläschen feinen Tee einladen kann.
Die Ural Spezialität Transsib ist ab sofort beim Europäischen Ural Händler Ihrer Wahl verfügbar. Achtung: Nur 20 Stück gibt es davon. Jene Feinspitze, die immer nur Limited Edition Modelle von Ural kaufen, tun gut daran, schnell zuzugreifen.
2003 wurde die Retro das erste Mal vorgestellt, Ende 2018 wird die Produktion der Retro leider eingestellt. 15 Jahre ist die Retro nach Meinung vieler das schönste und beste Ural Gespann. Dennoch hat das Ural Werk entschieden das Modell Retro nicht mehr zu produzieren. 2018 werden für Europa noch rund 70 Stück gebaut und diese 70 Stück werden begehrt sein.
Wer schon länger spekuliert, sich eine Ural Retro anzuschaffen, sollte also jetzt nicht mehr zögern und sich beim Ural Händler eine der letzten Retros sichern.
Die Retro gibt es schon immer im klassischen Schwarz glänzend mit weißen Streifen. 2018 gibt es sie auch in hellbraun metallic, schaut ungemein elegant aus. Auch noch möglich im eher groben matten grau, wir nennen das Asphaltgrau. Natürlich gibt es die Retro auch in den Farben anderer Urals, allerdings gegen Aufpreis.
Hier eine kurze Rückschau auf Retros der vergangenen Jahre:
Die unglaublich schöne Retro in kirschrot aus dem Jahr 2011:
Nicht minder hübsch das gleiche Modell in glänzenden oliv grün:
Von November 2011 bis 2012 wurde anlässlich den 70sten Geburtstags des Irbiter Motorradwerkes das Jubliäumsmodell M70 gebaut:
Weil die M70 so gut angekommen ist, aber das Jubiläumsjahr vorüber war, wurde die Retro M71 als Nachfolgemodell aufgelegt:
Im letzten Produktionsjahr 2018 ist die Retro edler und schöner denn je.
Nach 2 langen Jahren des Wartens ist es endlich wieder so weit:
Das 9. Moto Moscow Gipfeltreffen steht kurz bevor und lädt zum zusammenkommen ein.
Außerdem möchten wir mit euch das 25 jährige bestehen der Weltfirma Moto-Moscow feiern.
Vom 23.-25. August 2019 können wir wieder gemeinsam bei Wurst und Bier über das beste Hobby der Welt philosophieren.
Gespann schrauben, tunen, fahren.
Und alle dürfen kommen. Ural, Chang Jiang, Dnepr und alle anderen genauso.
Natürlich gibt es auch wie gewohnt wieder eine Ausfahrt über Straße, Wald und Wiesen.
Durchs Moor schicken wir euch dieses Jahr aber ausnahmsweise nicht 🙂
Was:
9. Moto Moscow Gipfeltreffen
Wann:
23.-25.08.2019
Wo:
Campingplatz Waldwinkel, Zum Dreschhaus 4, 49565 Bramsche
Kosten:
10,00 € / Person / Nacht
Für Kinder kostenlos
Kontakt:
konzernleitung@moto-moscow.de
Tel.: 05476-1648
Meldet euch bitte per E-Mail bei uns wenn ihr vorbeikommen möchtet, damit wir einigermaßen planen können.
Die spontane Teilnahme ist aber auch kein Problem.
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